Autor: Conny Blaack

Stand der Dinge

Stand der Dinge

Hier erfährst Du Aktuelles, auch kurze Infos zu Miteilungen in den Medien, aber vor allem wie weit wir sind. Wieviele sind inzwischen dabei, wieweit ist die Bauforschung (Denkmalschutz) und wie sieht’s gerade vor Ort in der Düsterenstr. 1 aus?
Z. B. würden wir uns über Familien, die Lust haben dabei zu sein, sehr freuen!

Ein bewegender Besuch. Nachfahren der Familie Meininger reisen nach Göttingen.

Ein bewegender Besuch. Nachfahren der Familie Meininger reisen nach Göttingen.

Ein Kennenlernen. Ein fröhliches von vielen Fragen begleitetes. Bei Kaffee und frischen Brötchen. Im Garten und bei bestem Sommerwetter. Am 9. August besuchen Nachfahren der Familie Meininger die WoQua-Mitglieder am Ort ihrer Vorfahren in der Düsteren Strasse. Livingstone Treumann hat mit seinem elfjährigem Enkel Leo mehr lesen

Innehalten. Befreiung von Auschwitz vor 80 Jahren

Innehalten. Befreiung von Auschwitz vor 80 Jahren

Innehalten. Und sich das Grauen vorstellen. Ist das nötig? Ja!

Die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz in Polen durch die „Rote Armee“ am 27. Januar 1945 war vor 80 Jahren. Das Grauen, das bei der Befreiung zu Tage trat, war unfassbar. Die Nazis hatten im Sinne ihres Vorhabens der „Endlösung“ 1,3 Millionen Menschen nach Ausschwitz deportiert – Sinti, Roma, Politisch Unbequeme und vor allem Jüdische Mitbürger – und 1,1 Millionen von ihnen ermordet.

Das Erinnern darf nicht aufhören. Daher haben sich am Montag auch Mitglieder der WoQua vor dem Meiningerhaus zusammen gefunden und im Gedenken an die ehemaligen Bewohner:innen des Hauses die vor dem Eingang liegenden Stolpersteine geputzt. Da die Messingsteine im Laufe der Zeit verschmutzen und dunkel werden, ist das Putzen auch aus praktischen Gründen notwendig.

Aber es ist vor allem eine Form des Gedenkens. Das wird in Göttingen von den Omas-gegen-Rechts jedes Jahr wieder gelebt, indem sie sich vor den Häusern, in denen Opfer der Nazis gewohnt haben, treffen und und die Geschichte jedes einzelnen Schicksals erzählen und Blumen niederlegen. Das ist wichtig, denn es darf kein Vergessen geben.

Geschützt: Protokoll 14.11.2024

Geschützt: Protokoll 14.11.2024

Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: Protokoll 5.12.2024

Geschützt: Protokoll 5.12.2024

Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Architekturausstellung „On the Wall – diverses Wohnen in Göttingen“

Architekturausstellung „On the Wall – diverses Wohnen in Göttingen“


Die Architekturausstellung ist beendet. Wir freuen uns, dass die Architekturstudierenden der BTU Cottbus-Senftenberg ihre Semesterentwürfe und Thesis-Arbeiten in der Ausstellung „On the Wall – Diverses Wohnen in Göttingen“ präsentieren. Bis zum 10. Jan. 2025 waren die wirklich kreativen Ideen und Modelle zu bewundern.

10.01.2025 Link zum Radiobeitrag von radioleinewelle.de vom 10.1.2025 über die Ausstellungseröffnung >>>

Die Studierenden haben sich im Rahmen einer V-Professur von Silvia Schellenberg-Thaut und Sebastian Thaut intensiv mit der Gestaltung des neu zu belebenden Geländes der WoQua eG und dem alten Meiningerhaus, Düstere Str. 1, auseinandergesetzt. Wir sind dankbar, dass die Cottbusser Architekturstudierenden uns mit so vielen Ideen und Inspirationen zu dem Wohnprojekt bereichern, und zwar gerade auch deshalb, weil hier von junger Seite frische, unbekümmerte und mutige Entwürfe für die Zukunft gezeigt werden, die im universitären Rahmen des Semesters mit erfahrenen Architekt:innen erst möglich wurden und in jedem Fall wachsen konnten. Ganz herzlichen Dank dafür an alle!
Die besondere planerische Herausforderung des Projektes liegt vielleicht darin, einen mitten in der Stadt liegenden ensemblegeschützten (bislang, der Denkmalschutzstatus wird gerade überprüft) Altbau, das Meiningerhaus, und einen Neubau architektonisch so zu gestalten, dass eine solide und vielfältige Basisumgebung für eine auf Gemeinschaft setzende Gruppe von Bewohner:innen geschaffen wird. Hierin, in einer durchdachten, von Klarheit bis gleichzeitig ideenreicher Vielgestaltigkeit geformten Architektur sehen wir eine der wichtigsten Voraussetzungen für lebendiges gemeinschaftliches Wohnen. Lebendig wird es, wenn zusammen etwas bewegt, gestaltet und erlebt werden kann! Jeder bringt etwas Eigenes mit in eine Gemeinschaft – sei es ein großer Tatendrang, eine gewisse Zögerlichkeit, etwas immer Kritisches oder unumstößlich Optimistisches – Offenheit, Zuversicht, Eigensinn oder Ruhe – all das hat seinen Wert und wir wünschen uns eine Architektur, die diese Lebendigkeit im Zusammenleben möglich macht und fördert.

Geschützt: Bilder vom 5. Bautag

Geschützt: Bilder vom 5. Bautag

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Geschützt: 2024.09.26 Protokoll

Geschützt: 2024.09.26 Protokoll

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Stolpersteine für die Familie Meininger

Stolpersteine für die Familie Meininger

Heute Vormittag wurden auf Initiative der Gesellschaft für christlich-jüdischen Zusammenarbeit Göttingen e.V., dem Geschichtsverein für Göttingen und der Stadt Göttingen weitere neun Stolpersteine im Gedenken an jüdische Mitbürger gesetzt, die während der Nazizeit in Göttingen verfolgt, gedemütigt, entrechtet und umgebracht wurden. Auch die Familie Meininger, die in der Düsteren Str. 1 gelebt hat, mußte entsetzliches Leid ertragen. Nun wurden für sechs ihrer Mitglieder – Else Katz, geb. Meininger, Käthe Meininger, Harry und Thekla Meininger mit ihren Kindern Ilse und dem gerade mal 14jährigen Ludwig – Stolpersteine verlegt. Schüler:innen des Max-Planck-Gymnasiums haben recherchiert und die Mitglieder der Familie Meininger gewürdigt und einzeln vorgestellt. Das Wohnprojekt WoQua fühlt sich diesem Gedenken verpflichtet. Es möchte mit der Restaurierung des Meiningerhauses – soweit möglich – nicht nur an das Unrecht und die Verbrechen der Nazizeit erinnern, sondern den Aufbau des gemeinschaftlichen Wohnprojektes im Sinne von Toleranz und Offenheit, Transparenz und Austausch, Respekt und Würde gestalten und leben.

Hier der Link zur Stolperstein-Rede der Schüler:innen vom Max-Planck-Gymnasium in Göttingen >>>

Geschützt: 2024.08.27 Protokoll

Geschützt: 2024.08.27 Protokoll

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